Im gestrigen Beitrag präsentierten wir das aufstrebende Team von Unihockey Luzern. Um etwas hinter die Kulissen zu blicken, haben wir uns mit dem letztjährigen Topscorer unterhalten. Floorballstar.com wollte von Markus Abegg (MA) wissen, was die Ziele für die neue Saison sind und was man sich vom Cupspiel gegen Floorball Köniz erhofft!
fbs: Markus Abegg, was sind die Ziele von Unihockey Luzern für die kommende Saison 2011/12?
MA: Über die genauen Ziele haben wir bisher noch nicht gesprochen. Dies wird im Trainingslager der Fall sein. Mit unserer guten Mannschaft sollten wir sicher in der Lage sein, einige der Favoriten auf den Gruppensieg zu ärgern und für positive Überraschungen zu sorgen. Zuerst müssen sich aber alle Spieler an den Rhythmus der neuen Liga gewöhnen. Auf eine rangmässige Platzierung möchte ich mich zum heutigen Zeitpunkt aber noch nicht festlegen.
fbs: Welche Gründe waren für dich entscheidend, dass Du dich nach dem Rücktritt vom Spitzensport für Luzern und gegen deinen Stammklub Sarnen entschieden hast?
MA: Ich habe mich für ULU entschieden, weil ich bereits seit 3.5 Jahren in Luzern wohne. Zudem machte der Verein einen sehr guten Eindruck auf mich und hat alles unternommen, um Lukas Allamand und mich nach Luzern zu transferieren. Das habe ich sehr geschätzt und hat mir die Entscheidung erleichtert. Weiter wurde mit dem Aufstieg in die 1. Liga ein klares Ziel formuliert. Es hat mich gereizt, meinen Teil dazu beizutragen.
fbs: Es wird gemunkelt, dass bei Luzern selbst in der 2. Liga kleine Gehälter bezahlt wurden. Ist da was dran und welche Rolle hat das gespielt?
MA: Du sprichst sehr wahrscheinlich vom Fussball...
fbs: Wie ausgeprägt ist die Rivalität in der Innerschweiz zwischen den Vereinen Sarnen, Uri, Vipers und Luzern?
MA: Die Rivalität spüre ich eigentlich nur gegenüber meinem Stammverein Sarnen. Ist ja klar, dass da eine gewisse Spannung herrscht. Man kennt sich untereinander halt sehr gut. Bei beiden Vereinen wird sehr professionelle Arbeit geleistet. Das ist sehr positiv für das Unihockey in der Region Innerschweiz. In dieser Saison treffen wir in der Meisterschaft auf Sarnen. Die bisherigen Paarungen waren immer sehr ausgeglichen. Das lässt auf zwei spannende Derbys mit vielen Zuschauern hoffen.
fbs: Luzern hat auf die kommende Saison hin mächtig aufgerüstet. Mehrere ausländische Spieler wurden verpflichtet. Führt das nicht zu Identitätsproblemen und Konflikten mit dem langjährigen Stamm der Mannschaft?
MA: Nein, überhaupt nicht. Die neuen Spieler wurden sehr schnell integriert. Von ihnen wird sehr viel erwartet. Mit guten Leistungen in der Vorbereitungsphase wurde diese Integration erleichtert!
fbs: Was erhofft ihr euch vom Cupspiel gegen Köniz?
MA: Mit Köniz kommt eine absolute Topmannschaft mit einigen Ausnahmekönnern nach Luzern. Liefern die Berner ein gutes Spiel ab, werden wir kaum eine Chance haben. Trotzdem glauben wir natürlich an uns und dass wir auch gegen ein SML-Spitzenteam gewinnen können. Wir gehen jedes Mal aufs Feld, um zu siegen. Verlieren ist nicht das, was wir besonders gerne tun. Leider werde ich dieses Spiel nur von der Tribüne aus mit verfolgen können, da ich in der letzten Cuprunde gegen Meilen eine Rote Karte kassiert habe und somit gesperrt bin.
fbs: Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg in der kommenden Saison!
Bildquellen: www.unihockeyluzern.ch & www.hcr-inside.ch




























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