Das gelbe Gefährt wird langsam unheimlich. Der Kleinfeld-Erstligist UHCevi Gossau ist drauf und dran, sich den fünften Kleinfeld-Meistertitel der Klubgeschichte zu sichern. Mit der Hilfe eines alten, renovierten Postautos lehren sie ihre Gegner das Fürchten. Denn wann immer sie an die Auswärtsspiele mit dem Postauto des Gossauer Elektromonteurs Felix Stocker anreisten, gewannen sie auch. Im Viertelfinal bezwangen sie Mümliswil und im Halbfinal den UHC Kappelen jeweils souverän mit 2:0 Siegen. Im Playoff-Final stehen den Zürcher Oberländern nun die Berner Hurricanes gegenüber. Die abgebrühten Altstars aus der Hauptstadt verfügen über zahlreiche ehemalige NLA-Cracks. Reto Luginbühl, Markus Koch, Simon Zurflüh, Christian Moesch oder Anders Uhlin haben über viele Jahre hinweg bei Berner NLA Teams gespielt und viele von ihnen haben mit dem einzigen Berner NLA-Verein, der bisher Meister geworden ist, auch die Meisterschaft oder gar den Europacup gewonnen. Zuletzt war es ruhiger geworden um die Wirbelwinde aus Bern. Im Cup-Viertelfinal unterlagen sie, die einmal die Woche in Bäriswil trainieren, dem Überraschungsteam aus Bäretswil. Gossau erging es bekanntlich nur unmerklich besser. Das Team der Gebrüder Wälti (Martin und Christian, nicht etwa Dario und Nino) unterlag im Cupfinal dem KTV Muotathal, nachdem es im Halbfinal das eben erwähnte Bäretswil bezwungen hatte, in letzter Sekunde mit 11:12. Muotathal seinerseits schied im Viertelfinal der Playoffs gegen die Hurricanes aus Bern aus. Diese, offenbar in Fahrt gekommen, besiegten in einem auch neben dem Spielfeld hart geführten Halbfinal Blau-Gelb Cazis um Björn Söderberg in zwei Spielen und stehen nun wie erwähnt im Final gegen Gossau. Vor Spiel 2 vom kommenden Samstag (16.4.2011, 14.00 Uhr) in der Halle der Berufsschule Uster führt Gossau mit 1:0. Im ersten Vergleich des Finals in Zuchwil siegte das Team um Captain James Bücheler (3 Tore, 5 Assists) mit 20:10. Gossau war mit dem Postauto angereist.




























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