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2 days ago.
Wednesday, 05. January 2011 15:31
Manser will Churer Intensität steigern

Remo Manser (31) ist der zweite Headcoach von Chur Unihockey in dieser Saison. Dass er die Nachfolge von Felix Coray antritt ist für ihn zwar eine Ehre, jedoch keine Überraschung. "Ich wurde bereits im Sommer angefragt, hatte damals nach der langen Saison mit Rychenberg keine Energie", so der Zürcher Unterländer. Während der WM im Dezember wurden die Gespräche mit Sportchef Reto Weber wieder aufgenommen. Zwei Wochen danach war man sich einig, dass Manser die Herausforderung, erstmals ein SML-Team hauptverantwortlich zu trainieren, annehmen wird. Wenngleich auch sie viel Energie kosten wird. Manser arbeitet in Zürich 100% als Immobilienberater, ist dort liiert und pendelt mit dem Auto in die Trainings. Ein grosser Aufwand bei drei Abendtrainings und Spielen. Verpflichtet hat er sich denn auch nur bis Ende Saison. Bis dahin will er den Traditionsverein auf die Erfolgsstrasse zurückführen. "Ich werde nicht alles auf den Kopf stellen", so Manser.  "Das Team kann sich aber noch steigern in der Intensität". Zusätzlich wird er auch noch ein paar kleine Änderungen auf taktischer Ebene vornehmen.


Der Zürcher ist neben Thomas Berger (Wiler), Björn Karlen (Tigers) und August Schärli (Wasa) der vierte Schweizer Trainer in der SML. Ihn freut insbesondere, dass mit ihm einem jungen Schweizer Trainer eine Chance auf höchster Ebene gegeben wird. Diese will er unbedingt packen und damit die SML-Vereine zu einem Umdenken anregen. "Leider wird immer noch eher ein junger Schwede oder Finne vor einem jungen Schweizer als Trainer engagiert", sagt Manser. Dass er als eher unerfahrener Schweizer aber Mühe haben könnte, sich Respekt bei den drei hochkarätigen Churer Finnen zu verschaffen, denkt er nicht: "Ich bin der Überzeugung, dass ich die Unterstützung der gesamten Mannschaft haben werde, wenn ich gute Arbeit leiste". Sollte ihm dies gelingen, dürfte er damit auch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass nächste Saison mehr als vier Schweizer ein SML-Team trainieren.

Bild: Chur Unihockey bejubelt ein Tor gegen Wiler.

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