Für Chur Unihockey und Floorball Köniz endete gestern Sonntag die Saison bereits nach Spiel 5 im Viertelfinale. Malans und GC stehen hingegen im Semifinale. Am kommenden Wochenende werden die beiden anderen Halbfinalisten ermittelt.
Floorballstar.com prognostizierte zwischen Köniz und Malans eine ausgeglichene und umkämpfte Serie, die über 7 Spiele und zu Gunsten der Berner ausgehen wird. Womit wir mal ziemlich danebenlagen. Die Bündner strafften uns Lügen und machten, obwohl die meisten Partien eng ausgingen, kurzen Prozess und verliessen das Feld nur in einem Fall als Verlierer. Die Strategie von Trainer Akseli Ahtiainen, welcher drei ausgeglichene Linien zusammen stellte, ging vollends auf. Im entscheidenden Spiel fünf überzeugte besonders der Finne Markus Olkonnen mit zwei Toren und trug massgeblich zum sensationellen Comeback bei. Mit 6 Toren in den letzten 9 Minuten kehrten die Alligatoren das Spiel in der Fremde und sicherten sich das Ticket für die nächste Runde. In Köniz wird man hingegen wohl länger noch den letzten beiden Qualispielen nachtrauern, wo man eine bessere Platzierung verspielte.
Auch die Grasshoppers konnten im fünften Spiel den Sack zumachen und vorzeitig ins Halbfinale einziehen. Dafür war wiederum eine konzentrierte Leistung und ein überragendes Sturmduo Kapannen & Zürcher nötig. Die Churer gaben sich trotz Rückstand niemals auf und bewiesen grosse Moral. Die wenigen Churer Leistungsträger zeigten sich auch am Sonntag nochmals hoch motiviert und versuchten alles, um ein weiteres Spiel zu erzwingen. Die Jungspunde Riedi, Cavelti und Engel sorgten stets für Gefahr vor dem Zürcher Hüter Jonas Wittwer und auch die erfahrenen Cracks Koskelainen, Helenius und Schneider wussten zu gefallen. Schlussendlich mussten sie sich aber den Zürchern geschlagen geben, die über ein deutlich breiteres Kader verfügen. Die Blau-Weissen können sich den Luxus erlauben – und das trotz einigen verletzten Leistungsträgern - den Nationalmannschafterprobten Wolfer nur in der 3. Linie einzusetzen. Am Ende sorgte wohl diese Breite für den entscheidenden Unterschied. Als neutraler Zuschauer bleibt zu hoffen, dass der trickreiche Koskelainen - eine der grossen Attraktionen in der SML - auch in Zukunft in der Schweiz spielen wird.
Die Tore von Meister Wiler gegen Grünenmatt gibt es hier zu bestaunen: Spiel 2 & Spiel 3!
Bildquelle: Marcel Pulfer




























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