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2 days ago.
Wednesday, 22. February 2012 12:54
Kein Happy End

Die mehrheitlich faire Playoffserie zwischen den Grasshoppers Zürich und Chur Unihockey endete am vergangenen Sonntag unrühmlich. Nach Spielschluss kam es zu einem Rencontre zwischen dem Zürcher Helfenstein und dem Churer Helenius, wofür der GC-Spieler mit einer roten Karte bestraft wurde. Ein Kommentar.

Eigentlich gab es am Sonntagabend nach Spielschluss keinen Grund für Aggressionen oder unflätiges Verhalten. Beide Teams konnten mit den gezeigten Leistungen mehr oder weniger zufrieden sein. Über fünf Partien lieferten sich GC und Chur eine intensive aber mehrheitlich faire Serie, die mit den Grasshoppers einen verdienten Sieger fand.

Zündstoff oder gezielte Provokationen gab es nur selten. Kleinere Duelle - an denen meistens Paolo Riedi beteiligt war- waren die Ausnahme. Die Szenerie beruhigte sich in der Regel aber ziemlich schnell wieder. Dennoch gerieten Helfenstein und Helenius mit Schlusspfiff in Spiel 5 und somit dem Ende der Serie aneinander. Die Angelegenheit sorgte für umso mehr Erstaunen, da diesem Tête-à-Tête kein Vorspiel vorausgegangen war. Die beiden Protagonisten hatten sich in den Spielen von ihrer besten Seite gezeigt und fielen durch ihre spielerische Klasse und nicht durch aggressives Verhalten auf. Dass die beiden sich dennoch in die Haare gerieten, sorgte für ein unschönes Ende in der Hardau in Zürich. Auslöser dieser Konfrontation war ein unter dem Arm eingeklemmter Stock, was zu einem Gerangel führte. Anschliessend schubste der Zürcher den Churer auf nicht gerade unzimperliche Art und Weise weg.

Die Schiedsrichter standen zu diesem Zeitpunkt bereits direkt bei den Beteiligten und versuchten schlichtend einzugreifen. Sie taxierten die Aktion Helfensteins als Tätlichkeit und zeigten ihm sofort die rote Karte, was mit einer Matchstrafe 3 einhergeht. Über das Strafmass muss nun Swissunihockey richten. Es ist davon auszugehen, dass Helfenstein mit Spielsperren belegt und seinem Team im Halbfinale vorerst nicht zur Verfügung stehen wird.

Das unbeherrschte Verhalten des Nationalspielers erstaunte, war es doch ein absolut unnötiges Geplänkel nach Spielschluss. Das Fehlen Helfensteins ist ein herber Verlust und könnte sich im Halbfinale negativ auswirken. Leicht lässt es sich im Nachhinein sagen, dass diese Serie ein besseres Ende verdient hätte!

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Kommentare (2)


...

27.02.2012, 16:14
Und wenn Sir Jussila seinem Gegner das Jochbein bricht (im Video eine gewisse Absicht zu erkennen) gibt es Freistoss für Wiler wegen hohem Stock des Gegners?! Die Schiris standen auch da sehr nahe beim Geschehen und erkennen dies nicht???

mit gleichen Ellen messen

23.02.2012, 13:34
Aber völlig offen-& absichtliches Aufstehen mit dem Knie im Rücken des gegnerischen Torhüters, direkt vor den Augen der Schiris, ist nicht mal Anlass für ein Strafe...ok, Herr Riedi fällt ja sonst nie wegen sowas auf...