Die Überraschung ist Tatsache. IBF Falun, das junge Team aus der Kleinstadt in Mittelschweden bezwang AIK Stockholm im entscheidenden Spiel 5 der Viertelfinalserie (Highlights hier). AIK war zwar als Favorit in diese Serie gestartet, nachdem man die Quali auf Rang zwei abgeschlossen hatte. Doch das aufopfernd kämpfende Falun entschied den Vergleich letztlich im Penaltyschiessen des letzten Spiels für sich. Dabei hatte es doch so gut ausgesehen fürs Heimteam. 2-0 führte man nach dem ersten Drittel. Doch nur 3-3 stand es nach 60 Minuten, nachdem Faluns Verteidiger Larsson, Carlgren und Asp jeweils mit Weitschüssen getroffen hatten. Die Verglängerung brachte neben einem weiteren Distanzschuss Carlgrens, der den Ball an die Latte setzte, nichts Nennenswertes mehr. Die Penaltys mussten entscheiden. Und dort war Falun stärker. Bei AIK scheiterten die beiden Neo-Könizer Djurling und Antener, sowie Heissporn Kristoffer Kranberg. Zum Helden des Abends wurde Falun-Goalie Johan Rehn, der die Versuche Djurlings und Kranbergs spektakulär vereitelte.
Im Halbfinal bekommt es das Überraschungsteam von Trainerfuchs Andreas Lundmark bereits am Mittwoch mit Warberg zu tun. Die Qualisieger, die gegen Linköping ebenfalls fünf Spiele fürs Weiterkommen brauchten, wählten Falun, womit Pixbo es im anderen Halbfinal mit Storvreta zu tun bekommen wird.
Bei den Damen scheiterte Simone Berners Endre ebenfalls in Spiel fünf. Mora, der Sieger dieser Serie verlor allerdings das erste Spiel im Halbfinal gegen Djurgården. Amanda Wendelstig gelang fünf Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit der Siegtreffer. Im anderen Halbfinal stehen sich die Teams von Pixbo und IKSU gegenüber (IKSU führt 1-0).
Bild: Jojje Lidén (jojjesplejs.com)



























