Der SML-Aufsteiger UHC Uster hat die ersten Spiele des neuen Jahres gewonnen und ist näher an den Playoff-Rängen als je zuvor. Doch SML-Captain Thomas Aellig warnt: "Wir haben ein hartes Restprogramm". Vor Weihnachten sei man sich einig gewesen, dass man die Spiele gegen Wasa und Chur hätte gewinnen müssen, um über den Strich schauen zu können. Das wurde nicht erreicht. Deshalb sagt Aellig nun: "Die Playoffs wären ein Bonus". Stattdessen gilt es, den Klassenerhalt so früh wie möglich zu sichern. So könnte die nächste SML-Saison bereits geplant werden.
Die Weichen dafür sind gestellt. Cheftrainer Tomas Eriksson wird bleiben. Darüber, wer ihn assistieren wird, wird noch beraten. U21-Trainer Michael Reimann ist einer der Kandidaten. Er wird den Ustermer Nachwuchs diesen Frühling wohl zum dritten Mal in Serie in die Playoffs führen. Wichtig wird aber auch sein, dass Leistungsträger wie Aellig selbst, Raphael Berweger oder Roberto Vizzini dem Team erhalten bleiben. Hauptsächlich Kantonsrivale Rychenberg schielt auf das Trio. Doch Aellig sagt: "Ich bin grundsätzlich bereit, bei Uster zu bleiben, wenn das Umfeld stimmt." Die Zeichen stehen gut, dass Aelligs Bedingungen erfüllt werden. Im Verein, der zuletzt stark unter dem Mangel an komptetenten Funktionären litt und dem ein Sportchef fehlte, tut sich was. Im Hintergrund wird hart gearbeitet. Auf dem Feld müssen es jedoch die Spieler richten. Und wenn es diese Saison nicht reicht, immerhin dazu beitragen, dass die Chancen auf eine erstmalige Playoff-Quali im nächsten Jahr besser stehen.
Bild: UHC Uster (Severin Binkert)




























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