Blogs
LATEST BLOGS

Wo bleibt ihr?

Drei knackige SML Spiele, sechs Kameras, ein Mobiliar Flugschiff und... »

Jahresrückblick – was denn sonst?!

Ich möchte mich zuerst einmal bei allen herzlich entschuldigen, die die... »

Facebook
FACEBOOK
Twitter
TWITTER
Monday, 26. March 2012 11:08
Auf den letzten Drücker

Welch eine Dramatik - Der UHC Uster und Zürisee Unihockey gewinnen die entscheidenden Spiele im Playout und sichern sich den Klassenerhalt in extremis.

Eine mehr als verrückte Serie lieferten sich der UHC Uster und Zug United. Die ersten drei Partien verliefen einseitig zu Gunsten der Innerschweizer. Es überraschte nicht nur, dass Zug die ersten drei Spiele nach dieser katastrophalen Saison für sich entschied, sondern auch, dass die Resultate klar und deutlich ausfielen. Zug sah bereits wie der sichere Sieger aus, ehe die Serie komplett drehte. Mit vier Siegen am Stück sicherte sich Uster den Klassenerhalt. Im entscheidenden Spiel sieben vor 720 Zuschauern im Buchholz in Uster trumpfte Manuel Hummer gross auf. Beim 5:3 Sieg traf der Jungspund drei Mal. Die Oberländer sind die erste Mannschaft, der solch ein Comeback im Schweizer Unihockey gelingt. Nun warten die verdienten Ferien. Für Zug gilt es hingegen nochmals ernst. In der nächsten Runde wartet mit Unihockey Mittelland der Meister der NLB. DieTruppe um die Gebrüder Mucha und Roman Pass überzeugte während der ganzen Saison und strebt nun den direkten Durchmarsch von der 1. Liga in die SML an. Wollen die Zuger die Klasse halten, müssen sie in den nächsten Wochen nochmals mächtig aufs Gaspedal drücken. Im zweiten Duell um den Aufstieg in die SML trifft Eggiwil auf Waldkirch St. Gallen, wobei die Ostschweizer klar zu favorisieren sind.

Ausgeglichene Playout-Serie in der NLB
Unihockey Langenthal Aarwangen und Zürisee Unihockey lieferten sich im Kampf um den Verbleib in der NLB eine wahre Abnützungsschlacht. Erst die Verlängerung des finalen Spiel fünf brachte die Entscheidung. Zum Schluss konnten die Zürcher und der mitgereiste Anhang ausgiebig jubeln. Der ehemalige Grasshopper Philip Kern lenkte in der 6. Minute der Overtime einen Schuss ins Gehäuse der Langenthaler ab und entschied diese intensive und vorallem ausgeglichene Serie. Besonders bemerkenswert ist der Fakt, dass alle fünf Spiele mit nur einem Tor Unterschied endeten, vier Mal musste sogar die Verlängerung über Sieg und Niederlage entscheiden. Bereits die beiden Spiele in der regulären Saison gingen äusserst knapp aus und endeten ebenfalls mit dem kleinsten aller möglichen Abstände. Zieht man Bilanz über die ganze Saison, so steht es zwischen ULA und Zürisee Unihockey nach gespielten 439 Minuten 37:36 zu Gunsten von ULA, was trotzdem nicht zum vorzeitigen Klassenerhalt reichte. Nun trifft ULA am kommenden Wochenende auf Floorball Thurgau. Das andere Duell um den Aufstieg in die NLB liefern sich Ad Astra Sarnen und Lok Reinach.   

Bildquelle: UHC Uster, Severin Binkert

Kommentar erfassen
Kommentare (0)