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Tumulte und Lichtblick

Es ist was los in Schweden.... Von Luca Graf // Mittwoch, 01. Oktober 2014

 

Faluns Unzufriedenheit:
Heute beginnt der langersehnte Champions Cup in Zürich. Es soll ein Treffen der Superlative werden, ein Genuss für alle. Doch der schwedische Meister ist bereits unzufrieden. Die Unterkunft, welche Ihnen vom Veranstalter organisiert wurde, entspricht nicht ihrem Standart.Thomas Brottman, Trainer der Ausnahmekönnertruppe bringt es kurzerhand auf den Punkt: "Wie in der Psychiatrie"!
Ausserdem müsse das ganze Team mit den ÖV zur Saalsporthalle reisen. Nicht ganz die besten Rahmenbedingungen für Enström & Co. Vielleicht ist die ganze Aufregung aber nur Ablenkung der eigenen Problemen. Denn wer spricht noch von dem Versäumnis, dass Tero Tiitu aufgrund seiner Nichtanmeldung gar nicht mitspielen darf? Well played, Mister Brottman......

Sechs Matchstrafen:
Auch nicht mitspielen in nächster Zeit darf David Gillek. Der Heissporn rammte im Auftaktspiel Müllsjö-AIK seinen Ellenbogen ins Gesicht seines Gegners. Die TV Bilder zeigen klar, dass Gillek seine Attacke hätte abbrechen können, jedoch eine Fortsetzung bevorzugte. Die Aktion kam unerwartet, nach dem Pfiff des Schiedsrichters, mit Absicht und mit einer hohen Intensität, so die Begründung für die sechs Spielsperren. Der Bestrafte selber ist geschockt über den Entscheid und hofft auf eine Minderung der Klage durch den Einspruch seines Vereins Müllsjö.

Täbys Eklat:
In der Nacht auf Sonntag schockte ein Tweet auf dem Twitter Account von Täby die Leser. Ein Schiedsrichter der Allsvenskan wurde als Pädophiler bezeichnet. Der Tweet wurde kurze Zeit später wieder vom Netz genommen. Wer für den unsittlichen Beitrag verantwortlich ist, ist unklar. Der Verein Täby erklärt, dass der Account kein Offizieller des Vereins sei und man harte Sanktionen verteilen werde, alsbald man den Schuldigen kenne. Offenbar sickerte das Passwort an einer undichten Stelle in Hände, in die es nicht hätte geraten sollen. Täby unternimmt nun alles, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und den entstandenen Imageschaden möglichst klein zu halten.

Kohonen zurück:
Vor einigen Monaten schockte eine Mitteilung die Unihockeywelt. Der finnische Ausnahmekönner Mika Kohonen leidet an Depressionen. Nun die positive Nachricht auf der Homepage von Storvreta. Heute Abend soll Mika seinen Trainingsbetrieb wiederaufnehmen. Er fühle sich nicht mehr schwach und müde und freue sich, mit seinen Teamkollegen auf dem Platz zu stehen. Zwar sei er noch nicht in der besten physischen Verfassung, doch auf Seiten Storvreta ist man froh, den grossen Leader wieder zurück zu haben. Wir wünschen Mika auf seinem weiteren Weg weiterhin alles Gute...

Bild: innebandyplaneten.se