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Neue Zähne für den Tiger

Markus Schneider startet in seine zweite Saison als Headcoach der Unihockey Tigers aus Langnau. Im Interview schaut er auf die Vorbereitung zurück und beurteilt die neuen Zähne bzw Spieler der Tigers. // Mittwoch, 04. September 2013

Die Tigers haben den Champy Cup gewonnen. Wie schätzen Sie diese Leistungen ein?„Wir sind natürlich zufrieden, dass wir gegen die starke Konkurrenz standhalten konnten. Es war ein erster wegweisender Test in dieser Saison. Konnten wir gegen Malans vor allem dank einem unbändigen Willen immer wieder zurückkommen (wir waren ja immer im Rückstand), haben wir im Berner Derby gegen Köniz auch spielerisch viele Akzente gesetzt. Die Leistungen zu diesem Zeitpunkt schätze ich als sehr positiv ein. Wir befinden uns auf Kurs!“

Das Team steckt in einer sehr intensiven Phase. Wie lief die Vorbereitung bisher aus deiner Sicht?
„Die ganze Vorbereitung verlief bisher sehr zufriedenstellend. Wir haben eine sehr junge Equipe, welche sich gefunden hat. Dank der guten Arbeit von Marcel Rothmund und Niklaus Engel sind die Spieler auf einem sehr guten physischen Stand. Diesen gilt es mit weiterer, intensiver Arbeit zu halten, oder natürlich noch zu steigern. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte.“

Wo lagen die Schwerpunkte im Trainingslager in Brig?
„In Brig versuchten wir den einzelnen Spieler taktisch, technisch und psychisch zu stärken. Wir haben diverse Elemente angeschaut, welche ich hier aber nicht preisgeben möchte...“

Mit Christian Kjellman und Patrik Mosimann sind zwei Angreifer neu zum Team gestossen. Wie verläuft ihre Integration?
„Im Allgemeinen hatten alle "Neuen" wenig Mühe sich schnell zu integrieren. Es herrscht eine wirklich gute Stimmung. Patrik kannte natürlich schon ein paar Tiger. Bei Christian ist es ein wenig anders. Die "Sprachbarriere" ist halt trotzdem etwas da. Doch er hat sich in der kurzen Zeit schon sehr gut akklimatisiert.“

Neben den beiden oben angesprochenen „externen“ Zuzügen stehen aktuell auch zahlreiche Nachwuchskräfte im erweiterten Kader. Wie zufrieden bist du mit ihnen bis jetzt?
„Die Jung-Tiger arbeiten unglaublich hart, geben immer alles in jedem Training. Sie fordern die bestandenen Kräfte immer heraus. Keiner kann es sich leisten, einen Nachwuchsspieler zu unterschätzen, sonst wird er dafür hart bestraft. Ich bin sehr froh, dass dies so gut funktioniert.“

Das Team hat im Vergleich zur letzten Saison viel Routine verloren (u.a. Dysli, Mühlethaler und Markus Gerber). Inwiefern hat dies deine Arbeit verändert?
"Ich sehe von diesem Standpunkt aus gesehen keine grossen Veränderungen  gegenüber der letzten Saison. Natürlich hatten die genannten Spieler einen grossen Erfahrungsschatz, welchen sie auch in das Team einbrachten. Es sind nun andere (und mehrere), welche Verantwortung tragen. Unsere Trainings sind nun aber doch intensiver geworden. Man treibt sich gegenseitige zu Höchstleistungen an. Die Gesamtdynamik entspricht langsam derjenigen, wo grosse Fortschritte erzielt werden können..."

Bildquelle: unihockey.ch