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Karriereende der Lebermatt in Köniz

// Mittwoch, 19. Februar 2014

Nach hunderten von Meisterschaftsspielen geht die Turnhalle Lebermatt in die Pension. Das definitive Scheitern von Floorball Köniz gegen GC Unihockey im Playoff-Viertelfinal hat das Ende besiegelt. Im Interview steht die Turnhalle Red und Antwort.

 

Wie fühlst du dich nach deiner langen Karriere?
Ich sehe das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen bin ich froh, keine Stockschläge, Fusstritte und eklige Snus-Beutel mehr erleiden zu müssen, zum anderen werden mir die spannenden Partien fehlen. Es war aber eine lange Zeit, man sieht natürlich auch die Falten (lacht).

Was waren die schwierigen Momente?
Als man beschloss, das Playoff-Halbfinale und Playoff-Finale in der neuen UnihockeyArena in Schönbühl auszutragen, hat mich das schon sehr verletzt. Ersetzt durch eine Jüngere...

Was hat dir am meisten zu gesetzt?
Schlimm sind natürlich die Handballer mit ihrem Harz! Aber auch die Mode einiger Torhüter, meinen Boden mit Silikonspray schneller zu machen, hat mir gar nicht gefallen.

Was waren die schönen Momente?
Natürlich die vielen hochklassigen Spiele und die Art und Weise wie mich Mäni Antener gestreichelt hat, war schon sehr schön...

Du warst nicht überall beliebt. Viele haben dich etwas abschätzig die „Chlebermatt“ genannt...
Das stimmt, es war wohl eine gewisse Hassliebe. Ich wollte einfach, dass keiner ausrutscht! Und zu den Könizern hatte ich ja eine sehr gute Beziehung. Wenn andere Hallen das Wort „Heimvorteil“ nicht richtig umsetzen, kann ich auch nichts dafür...

Wie sieht jetzt dein leben als pensionierte Sporthalle aus?
Nun es werden ja immer noch Schüler und kommen und einige Trainings finden immer noch hier statt. Ich will den Kontakt zu den Leuten nicht verlieren...