» Drucken

Erfreuliche Zuschauerzahlen!

Die durchschnittlichen Zuschauerzahlen der NLA-Spiele sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Auch der Aufsteiger aus Thun trägt seinen Teil dazu bei... Von Sutter Manuel // Dienstag, 25. November 2014

Nach elf Runden, also nachdem jedes Team einmal gegen jeden Gegner angetreten ist, wurde es Zeit eine kleine Zuschauerbilanz zu ziehen. Diese erfreut das Schweizer Unihockey-Auge! Verglichen wurden hierfür die Zuschauerzahlen nach der Hinrunde der Saison 13/14 mit den entsprechenden Zahlen der aktuellen Saison.

Bis auf zwei Teams (WaSa und Wiler-Ersigen) können alle Teams eine Zunahme verzeichnen. Im Durchschnitt stiegen die Zuschauerzahlen um notabene 34%!
Der Vergleich zum Vorjahr wird besonders die Vereine aus Köniz, Zürich (GC und Jets), Chur, Grünenmatt und Langnau freuen, sie haben die stärksten Zunahmen registriert. Mit diesen Zahlen vorsichtig umgehen, muss man vor allem bei Floorball Köniz, wo man beim Eröffnungsspiel der neuen Weissenstein Sporthalle über 1600 Zuschauer willkommen heissen durfte, was den Schnitt natürlich stark nach oben zieht.
Der Aufsteiger aus Thun ist nicht nur sportlich gesehen eine Bereicherung für diese Liga, sondern auch zuschauertechnisch: Der Durchschnitt von 417 Zuschauern ist nicht nur der viert-höchste der Liga, er liegt auch noch deutlich über demjenigen des Vorjahres-Absteigers Olten Zofingen. Deren Schnitt lag nach elf Runden bei lediglich 230 Zuschauern.

Man wird sich die Frage stellen müssen, worauf diese, grösstenteils erfreulichen, Änderungen zurückzuführen sind. Fakt ist, dass die NLA so spannend ist, wie schon lange nicht mehr. Den Tabellenersten aus Köniz und das sechstplatzierte Malans trennen momentan gerade mal 6 Pünktchen. Somit gibt es sehr viele "Topspiele", welche grosse Zuschauermassen in die Hallen ziehen. Zusätzlich wird online mit den Live-Übertragungen von swiss-sport.tv gute Werbung für unseren Sport gemacht, was vielleicht auch noch den Einen oder Anderen zu einem Matchbesuch motivieren könnte.

Die gesamte Statistik ist am Ende des Artikels zu sehen.

Bildquelle: goteborg.com