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BOXPLAY mit Thomas Berger

Thomas Berger ist Headcoach der NLA-Mannschaft von Chur Unihockey und neuerdings Trainer der deutschen U19-Natinonalmannschaft. Im Boxplay nimmt er zu Fragen rund um sein Wirken Stellung. // Freitag, 30. August 2013

Als Tier wäre ich ein...
... Elefant natürlich. Ein Schelm, wer nun an meine Körpermasse denkt! Ein Elefant ist gross und hinterlässt eine deutliche Spur. Er ist zwar dickhäutig aber gleichzeitig auch sehr sensibel und hat ein sehr gutes Gedächtnis. Er vergisst nichts, weder positives noch negatives.

Malans, Wiler, GC oder Grünenmatt haben sich mit neuen Spielern verstärkt. Chur nicht. Spielt ihr nächstes Jahr mit der U21?
Ob jung oder alt ist nicht relevant. Es zählt nur, wer die nötigen Fähigkeiten mitbringt. Und zudem hebe ich ja den Altersschnitt in unserem Team beträchtlich an.

Zwei späte Transfers gab es doch: Martin Vladar und Fabio Good. Wunschtransfers sind das nicht...
Es gibt keine Wunschtransfers. Es gibt einfach Spieler die zu Chur kommen wollen und solche, die das nicht wollen.

Sie haben für ein Engagement als Trainer der deutschen U19-Nationalmannschaft unterschrieben. Warum formen sie ausgerechnet den Nachwuchs unseres grossen Bruders?
Ich würde lieber in der Schweiz arbeiten. Doch leider will mich der Verband nicht mehr arbeiten lassen. So muss ich halt dort arbeiten, wo man meine Arbeit auch schätzt.

Wo steht das Unihockey in 20 Jahren?
Ich hoffe nicht, dass unsere Sportart dann steht, sondern sich seiner Dynamik bewusst ist und diese für die Zuschauer attraktiv umsetzt.