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Boxplay Simon Flühmann

Simon Flühmann und dem den Mätteler läuft es ausgezeichnet diese Saison. Wir haben nachgehakt... Von Luca Graf // Freitag, 23. Januar 2015

Man sprach resp. man spricht von Kim Nilsson, doch du bist ihm in der Skorerliste dicht auf den Fersen. Eine besondere Motivation für dich, den "Jäger" von Kim zu spielen?
Das spielt mir keine Rolle. Vergleichen möchte ich mich mit ihm nicht, ich bin einfach zufrieden mit dem bisherige Saisonverlauf. Natürlich macht es Spass, weit oben in der Skorerliste zu stehen, aber schlussendlich zählt nur der Erfolg des Teams.

Trotzdem erlauben wir uns die Aussage:
Simon Flühmann wird am Ende der Saison Ligatopskorer weil...

... ehm, ist dies so? Aber wenn es wirklich soweit kommt, dann sicherlich aufgrund meiner Mitspieler, welche meine Pässe verwerten resp. mir die Bälle auflegen.

Im Moment stehen 29 Assist 17 Toren auf deinen Konto gegenüber. Hoppla, du bist doch eher bekannt für deine Abschlussqualitäten bekannt als für dein Auge für den Mitspieler...
Bis anhin galt diese "Regel", ich erzielte immer mehr Tore als ich solche vorbereitete. In dieser Saison steht mir mit Yannick Glauser ein überdurchschnittlich treffsicherer Sturmpartner zur Seite. Er ist zuständig für die Tore, ich versuche es ihm bestmöglich zu erleichtern, was bis anhin zu funktionieren scheint. 

Bei den Mätteler skorst du am Laufmeter, bei Wiler Ersingen lief es mässig. Hattest du kein Gefallen am Schweizer Serienmeister?
Ich hatte einfach ein andere Rolle. Bei Grünenmatt habe ich als Captain eine viel zentralere Bedeutung, stehe mehr auf dem Feld und muss auch Verantwortung tragen. Ich bereue den Wechsel zu Wiler keine Sekunde, ich konnte viel an neuen Erfahrungen gewinnen, lernte die Winnermentalität kennen und konnte vieles im Umgang mit meinen Mitspielern mitnehmen.

Der UHC Grünenmatt-Sumiswald überrascht alle Kritiker diese Saison, warum?
Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung. Mit den Resultaten aber auch den Auftritten am Czech Open sowie Tigers Cup tankten wir an Selbstvertrauen. Unsere Erwartung an die Saison war nicht der Kampf um einen Playoffplatz, sondern weiter vorne mitzuspielen.
Es ist nun so, das wir ein tolles Klima innerhalb des Teams vorweisen, wir können drei gute Linien stellen und natürlich dass wir ein kompetentes Trainerteam besitzen.
Wo es in Zukunft hingeht, ist schwierig zu sagen. Unser Ziel und Hoffnung ist das Erreichen des Halbfinals.