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Boxplay Paolo Riedi

Den letzten Schliff für eine erfolgreiche WM in der Bündner Heimat holen, danach in Schweden durchstarten: der Wunsch des Paolo Riedi Von Luca Graf // Freitag, 14. November 2014

Paolo, du kehrst bis Weihnachten zu Chur zurück, um Spielpraxis für die WM zu sammeln. Wie hat dich Thomas Berger und das Team aufgenommen?
Sehr gut. Hatte fast das Gefühl, nie weg gewesen zu sein.

Du hast den Schritt nach Schweden in einem WM Jahr gewagt. Im Nachhinein ein Fehler?
Nein, auf keinen Fall. Ich habe in dieser Zeit enorm viel dazu gelernt. Spielerisch wia auch Persönlich.

Was bedeutet es dir, die Schweizer Nationalmannschaft in Göteborg vertreten zu können? Ausgerechnet in der Nähe von Warberg, wo du bis anhin nicht wunschgemäss auf Touren kamst?
Es bedeutet mir sehr viel. Wir haben in der Nati zwei sehr intensive Jahre erlebt und möchten das jetzt auch zeigen. Ich hoffe aber auch, dass ich in Schweden zeigen kann, was ich wirklich auf dem Kasten habe. Was mir vielleicht auch danach in Warberg helfen kann.

Was kannst du aus deiner bisherigen Zeit bei Warberg IC mitnehmen?
Ich habe in dieser Zeit sehr intensiv trainiert. Das Trainingstempo ist sehr hoch, sodass es fast mit einem Meisterschaftsspiel verglichen werden kann. Zudem konnte ich das "Schwedische Unihockey" kennen lernen.

Ich zitiere dich: "Es braucht grosse Opfer für grosse Ziele" Was sind deine Ziele für die Zukunft?
Ihr könnt euch vorstellen, dass meine Entscheidung nicht leicht war. Ich habe das Ziel in Schweden zu spielen und bin auch überzeugt, dass ich den Durchbruch schaffen kann. Jedoch will ich mit der Schweiz an der WM etwas Grosses erreichen. Somit muss ich mein Schwedenabenteuer unterbrechen. Ich werde aber nach der WM an meinem Ziel weiter arbeiten!