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Boxplay mit Björn Karlen

Björn Karlen wurde vor Jahresfrist in Sarnen (NLB) entlassen. Selbiges Schicksal wurde ihm bei den Langnau Tigers zuvor zuteil. Im Interview nimmt er dazu Stellung und lässt sich in die Karten blicken, was seine Zukunft betrifft... // Donnerstag, 09. Januar 2014

Als Tier wäre ich...
...wohl ein Bär, meinem Namen Björn entsprechend. Ausserdem wohnen die Artgenossen im Bärengraben nicht weit von mir...

Jetzt wurdest du nach Langnau auch in Sarnen entlassen, warum erwischt es dich immer?
Das ist sehr einfach mit dem SCB zu erklären. Ich werde analog der Situation der Trainer beim Schlittschuhclub Bern entlassen... Huras als Tabellenführer, Törmänen nach einer guten Saison und einer schlechten Phase. Vielleicht sollte ich Mal bei Marc Lüthi intervenieren!

Ohne die Jobs bei der Nationalmannschaft und in Sarnen ist es dir sicher langweilig geworden. Gibst du jetzt wieder ein Gastspiel bei einer Damenmannschaft bis du ein guter Job bei den Herren bekommst?
Mir wird nicht langweilig. Ich geh jetzt täglich zu meinen Artgenossen zum Bärengraben und stelle mir vor, wie sie den Winterschlaf geniessen... Aber ein Gastspiel ist nicht ausgeschlossen – Angebote aus der Damenszene gab es seit meinen Heiratsplänen aber keine mehr.

Erwägst du ein Comeback als Spieler? Tore wie jenes hier (Post Video) sind auch in der NLA schwer zu verhindern. Ausserdem laufen Wasa und Olten die Spieler davon...
Sollte ein Verein einen statischen Standartschützen oder Überzahlspieler ohne Verteidigungsaufgaben suchen, könnte ich mir das durchaus vorstellen.

Wo steht das Unihockey in 20 Jahren?
Das hängt von der Entwicklung des Unihockeys in Deutschland ab. Sollte Unihockey dort boomen, könnte ganz Europa nochmals einen riesigen Schub erleben. Das Schweizer Unihockey muss aber abgesehen davon mutig und innovativ vorangehen, um besonders in strukturellen Belangen den sportlichen Fortschritten nachzuziehen, damit dort weiter Vorwärts gearbeitet werden kann.

Quelle Bild: www.adastra.ch