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Boxplay Christian Kjelmann

Nebst allen Rückkehrer aus Schweden hat Köniz mit Christian Kjellman einen fleissigen Punktesammler von den Unihockey Tigers verpflichtet. Der Schwede äussert sich im Boxplay über sein zweites Jahr in der Schweiz. Von Luca Graf // Donnerstag, 14. August 2014

Was sind die grössten Unterschiede zwischen der SSL und der NLA?
Im schwedischen Spiel befindet sich mehr Struktur. In der Schweiz ist die Tendenz zum "kick and rush" Unihockey wesentlich grösser. Natürlich ist da auch der Unterschied in der medialen Präsenz. Während TV Spiele und Zeitungsberichte im Norden selbstverständlich sind, sind sie in der Schweiz eher rar.

Letztes Jahr hast du mit den Tigers im best-of-seven Modus um den Titel gekämpft. Dieses Jahr wird es nur noch ein Spiel geben, den Superfinal. Was denkst du über diese Veränderung?
Über sieben Spiele wird sich das bessere Team durchsetzen. Sportlich gesehen ist die alte Lösung also besser. Ich selber habe zwei Mal am SM Final teilgenommen. Es ist sicherlich eine grosse Erfahrung für jeden Spieler, an einem solchen Event mit vielen Zuschauern teilhaben zu dürfen.

Lerbermatt oder Sporthalle Weissenstein?
Ganz klar die neue Arena. Ich mag schnelle Böden, was in der Lerbermatt nicht der Fall war. Ich freue mich zudem, dass nun deutlich mehr Zuschauer die Möglichkeit haben, an Floorball Köniz Spielen zuschauen zu können.

Wird in Köniz neu Schwedisch gesprochen? So haben doch mittlerweile einige deiner neuen Teamkameraden in Schweden gespielt.
Kann man fast so sagen, ja. Es ist sehr angenehm, ab und zu meine Landessprache sprechen zu können. Aber mein Ziel ist es natürlich, meine Deutschkenntnisse weiter zu verbessern.

Wie gefällt es dir in der Schweiz ausserhalb des Unihockeyfeldes?
Es gibt hier sehr viele nette Leute. Die Landschaft ist zudem herrlich. Ich stamme aus Öribro, wo es kaum Berge gibt. In Schweden stand ich bereits auf den Ski, aber ich freue mich sehr, dies auch in der Schweiz auszuprobieren.