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Update Schweden

Die 13. Runde in der SSL, unter anderem mit Paolo Riedis gelungenem Einstand bei Mora... Von Luca Graf // Montag, 22. Dezember 2014

Bereits drei Tage nach der WM griffen Florian Bolliger und seinen Teamkameraden von KAIS Mora wieder zum Stock, um die dreizehnte Runde zu spielen. Dabei kam es im Spiel gegen Sirius zu mehreren Premieren. So lief Paolo Riedi nach seinem kurzen Abstecher in die Schweiz zum ersten Mal für Mora auf. Das Spiel verloren die beiden Schweizer deutlich mit 13:6. Premiere Nr. 2 konnte Paolo in der 56sten Minute feiern; sein erstes SSL Tor. Einige Minuten später doppelte er mit seinem zweiten Tor nach. Ein durchaus gelungener Einstand!

Doch die "Premierenkrone" schnappte sich ein anderer. Auf Seiten der Einheimischen lief zum ersten Mal Daniel Stenlund auf. Dem 17-jährigen Talent gelang nicht nur sein erstes Tor in der Liga, sondern sogleich auch sein erster Hattrick. Ein Name, den man sich merken sollte...

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Einen Tag später bezwang der FC Helsingborg auswärts Warberg in der Verlängerung mit 4:5. Einziger Wermutstropfen für die heimischen Fans war die Verlängerung des Vertrages um zwei Jahre mit dem Mannschaftskapitän Mattias Wallgren (ehemals Wiler) vor der Partie.

Am Samstag liefen die Vipers aus Växjö gegen Granlo auf, ohne Pascal Meier im Tor. Sein Team musste, wie so oft in dieser Saison, in der Verlängerung um den Zusatzpunkt kämpfen. Diesmal weniger glücklich: Nach sechzehn Sekunden in der Overtime gelang den Gästen der 5:6 Siegtreffer.

Deutlicher lautetet das Verdikt im Spiel zwischen dem Tabellenletzten Höllviken und Lingköping. Mit einem diskussionslosen 8:1 sicherte sich Linköping die drei Punkte.

Die Auswirkungen der vergangenen WM bekam Dalen zu spüren. Der tschechische Internationale Patrik Suchanek brach sich in Göteborg die Nase und musste so pausieren. Er bekam eine 2:6 Niederlage seiner Farben gegen Müllsjö zu sehen. Er wird voraussichtlich eine weitere Partie fehlen.

Das Highlight der Runde fand gestern in Uppsala statt. Dabei gelang Storvreta die Revanche für die vorjährige Finalniederlage gegen Falun nicht. Dem amtierenden Meister gelang fast alles und so konnte er sich mit 10:3 durchsetzen. Trotz der zehn geschossenen Tore galt ein besonderes Lob dem Torhüter Parsjö-Tegner. Er erhielte aufgrund der Erkrankung von Nationalmannschaftstorhüter Rehn die Chance, packte diese auf eindrückliche Art und Weise und zeigte eine herausragende Leistung.

Bild: warbergic.se