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Playoff Schweden

In Schweden haben vergangenes Wochenende die Playoffs begonnen.Ein kurzer Überblick Von Luca Graf // Montag, 16. März 2015

Pixbo - Helsingborg:
Der Aussenseiter startete mit einem Sieg in die Serie.  Anders Lindberg entscheid Spiel Nr. 1 in der Verlängerung, 5:6 für Helsingborg. Eng war auch die zweite Kiste. Pixbo verlor gegen Ende der Partie die Nerven und gab fast einen 5:1 Führung aus den Händen. Der FC Helsingborg kam noch bis auf das 4:5 heran aber verpasste den Ausgleich in den letzten 24 Sekunden trotz einer 6:3 Situation. (58:27 und 59:36 erhielt Pixbo noch je eine 2-Minutenstrafe). Schlag auf Schlag geht es weiter, heute Abend mit Spiel drei. Kleiner Tipp für Pixbo: Linus Nordgren erzielt seine Tore "immer" gleich, wie aus dem Highlightclip zu sehen ist (Hattrick in Spiel 2).

Falun  - Sirius:
Nach den ersten Drittel der Serie schien sich bereits eine Tendenz abzuzeichnen. Favorit Falun lag bereits mit vier Toren vorne und konnte das erste Spiel locker mit 9:3 gewinnen. Doch Spiel zwei gestaltete sich überraschend anders. Mit 6:1 konnte Sirius zuhause ausgleichen. Auf Seiten Faluns sprach man von der schwächsten Partie der Saison, obwohl das Schussverhältnis von 17-24 klar für den Verlierer sprach.

Lingköping - Warberg:
Lingköping bis anhin mit einer makellosen Bilanz, beide Spiele konnten gewonnen werden. 5:4 zuhause und 3:5 im Auswärtsspiel. Ein klasse Leistung zeigt unser Schweizer im Warberger Diensten, Sandro Dominioni. Im zweiten Spiel stand er bei allen drei Treffern seiner Farben auf dem Feld, und erzielt deren zwei gleich selber. 

Müllsjö - Växjö:
Ebenfalls erfolgreich ist der zweite Playoff Schweizer in Schweden, Pascal Meier. Beide Derby Partien konnte er mit seinen Vipers gewinnen. Wie erwartet setzten beide Teams eher auf physische Härte als auf die technische Klinge. Im ersten Spiel wurde versucht, den Gegner für den Verlauf der Serie einzuschüchtern, was 10x eine 2-Minutenstrafe und 1x eine 5-Minutenstrafe zur Folge hatte. Matchwinner des zweiten Spiels wurde Jesper Sankell, welcher seinem alten Verein Müllsjö kurz vor Schluss mit einem satten Schuss die Niederlage bescherte.

Bild: Per Wiklund