» Drucken

Manhattan Kings statt New York Rangers!

Ende September fanden die offizielle amerikanische Meisterschaft statt. Dies in Form eines Turniers. Ein kleiner Augenschein zur Entwicklung des Unihockeys in Nordamerika. // Montag, 21. Oktober 2013

Die Halle könnte aus jeden amerikanischen Sportfilm stammen, eine Collage-Arena wie sie im Buche steht. Auf dem Feld duellieren sich Teams mit vielversprechenden Namen wie Ottawa Blizzards, Manhattan Kings oder Toronto United. Das Spielniveau vermag dem Glamour der Namen nicht die Stange zu halten, es entspricht zirka jenem der zweiten Liga in der Schweiz. Wenn man die Namen der Spieler genauer betrachtet, erkennt man rasch deren europäische Abstammung. Richtige Amerikaner sind selten zu finden, etwas anders sieht die Situation bei den Kanandiern aus. Immer öfter wechselt man dort vom Eishockey ins Unihockey, wobei nur, wenn die Karriere auf dem Eis aussichtlos scheint. In Anbetracht der hunderttausenden von Spielern ist das keine schlechte Entwicklung.

Die Protagonisten der Meisterschaft sind aber vom Potenzial der Sportart überzeugt. In einem Beitrag äussern sich Dirketbeteiligte zur Entwicklung.