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Vasella meets Hofbauer

Von Mäx Niederhuser // Dienstag, 29. Oktober 2013

Topmanager sein ist zwar nicht mehr so in wie auch schon, trotzdem wollte sich Niederhuser einmal als Bahnhofstrasse-Fuzzi fühlen. Zu diesem Zweck meldete er sich bei unihockey.ch und deren Managerspiel „The Game“ an. Als Pseudonym muss was Schnösliges her: Ignazio von Tobler. Doch wie verteilt er jetzt die zwei Millionen, die er in Spieler investieren darf? Eine kleine Marktanalyse schafft Klärung. Es gibt drei Typen von Manager: Der eine, der „Topshotter“, setzt nur auf Topstars. Rosén, Antener, Hofbauer und Björk müssen sein, den Rest des Budgets wird mit Nobodies aufgefüllt. Der zweite Typ ist der „Verteiler. Er hält sich mit Topspielern zurück und versucht ein möglichst ausgeglichenes Kader zu gestalten. Nach dem Motto lieber zweimal zehn Punkte als einmal zwanzig, dem Klumpenrisiko ausweichen. Der dritte Typ ist der „Sympathisant“. Ihm sind Spielenamen egal, er verteilt seine Kaderplätze nach Sympathie.

Niederhuser will ein Topmanager sein, da hat es also kein Platz für Gefühle oder Sympathien. In den Büros an der Bahnhofstrasse werden schliesslich auch harte Entscheidungen gefällt! Er wählt die Topshot-Strategie. Als er sich näher mit den Spielern zu beschäftigen beginnt, fragt er sich immer häufiger, wie die Preise der Spieler wohl entstehen. Er geht davon aus, dass dies von Sportjournalisten, den Nationalliga-Trainern und den Mannschaftskapitäns definiert wurden, sonst wäre das ja unseriös...

Bald hat Niederhuser sein Kader zusammen und freut sich auf die ersten Runden! Leider will es noch nicht so klappen, Hofbauer und Antener spielen unter ihren Möglichkeiten und wer hätte gedacht, dass dieser Binggeli wieder so gross aufspielt?

Bei einem Heimspiel seiner Grasshoppers erwischt sich Niederhuser, wie er sich auf einmal freut, als Kjellmann von den Langnau Tigers ein Tor erzielt. Als Fan verliert er die Partie, aber als Manager hat er alles richtig gemacht!

Übrigens: Mäx twittert jetzt auch!
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