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Unihockey Abenteuer auf der schwedischen Insel Gotland

Von Corin Rüttiman & Sarah Altwegg // Donnerstag, 12. September 2013

Seit ca. einem Monat befinden wir uns nun auf der Insel Gotland, genau genommen in dem Städtchen Visby. Visby ist ein kleiner, aber sehr familiärer Ort. Gleich nach unserer Ankunft, haben wir ein Fahrrad mit drei Gängen erhalten. Der Grund dafür, in Visby erreicht man sozusagen auf zwei Rädern und mehr als drei Gänge sind auf dieser Insel auch nicht notwendig, da es keine Berge wie im Bünderland geschweige denn Hügel wie im Zürcher Oberland hat.

Trainiert wurde bis Ende Juli mehrheitlich selbstständig,  erst ab Ende Juli/Anfangs August stand dann das gemeinsame Training mit dem Team auf dem Programm. Die Trainings basieren auf einem sehr hohen Niveau und es braucht schon ein wenig Zeit, bis man sich an das Tempo gewöhnt hat. An den letzten Wochenenden hatten wir diverse Vorbereitungsspiele und da waren wir doch schon ein wenig überrascht, wie viele Zuschauer es bereits bei  Vorbereitungsspielen in unsere Halle (Södervärn) lockt. Zwei Spiele bestritten wir auf dem Festland in Uppsala, wobei wir im ersten Spiel auf Michelle Wiki trafen, welche sich freute wieder einmal Schweizerdeutsch sprechen zu können. Eine Übernachtung in roten Blockhütten ist für uns ja schon speziell, weil wir aber auf einer Insel wohnen war die Reise wohl das Highlight. An die langen Wege muss man sich zuerst gewöhnen…. 3h Boot fahren und anschliessend noch 2h mit dem Bus nach Uppsala (dies ist ein Teil von Stockholm und somit noch ziemlich nah). In der Schweiz haben wir meist schon gejammert, wenn am Sonntag ein Spiel in Bern stattfand. ;)

Ansonsten besteht unser Alltag meist aus trainieren (okey Corin muss am Morgen auch noch arbeiten). ;) Mit dem Auto haben wir auch schon einen kleinen Inseltrip gewagt (mit dabei auch unsere Norwegische Teamkollegin Karen Farnes, welche sich als ziemlich gute Reiseführerin entpuppte)… der Küste entlang Richtung Süden, nach einem kurzen Halt am Tofta Beach quer durch die Insel nach Ljugarn, wo wir das erste Mal, die für Gotland berühmten Raukar sahen. Auf dem Weg zurück nach Visby fuhren wir durch das Dörfchen Endre, Dörfchen ist schon fast ein zu grosses Wort. Es besteht eher aus einer Kirche, einer Schule und einem gelben Haus, in welchem unser Klub-Präsident wohnt. Daher kommt also unser Verein Endre IF.

Wir erleben immer wieder etwas Neues, mal schauen was wir beim nächsten Blog zu erzählen haben…