» Drucken

Schweiz wird Weltmeister!

Von Mäx Niederhuser // Montag, 06. Januar 2014

Mäx musste sich über die zahlreichen Glückwünsche zum Jahreswechsel ärgern. Er mag keine positiven Prognosen und die ewig euphorischen Vorsätze noch viel weniger! Ähnlich mühsam waren die omnipräsenten Jahresrückblicke. Max schaut deshalb in die Zukunft und lässt sie daran teilhaben!

Zum Jahresbeginn staunten verschiedene Vereine nicht schlecht, als plötzlich elektronische Post aus hohen Norden rein flatterte. Offensichtlich waren die besinnlichen Tage im Kreise von Freunde und Familie zu viel für einige Söldner: Sie beendeten ihr Abenteuer in der Schweiz und blieben zu hause. Aus beruflichen und persönlichen Gründen, offiziell. Mäx glaubt das nicht. Er ist überzeugt davon, dass dies mit der Initiative gegen Masseneinwanderung der SVP zusammen hängt. Ja sicher! Lieber gleich zu hause bleiben als mit einem Fusstritt rausgeschmissen zu werden. Höseler sind es trotzdem...

Grosse Vorfreude hegt der Niederhuser für den Cupfinal! Er weiss zwar noch nicht, wer spielen wird, aber aus sicherer Quelle hat er erfahren, dass der Grosi ein Lied mit Helene Fischer und Hansi Hinterseer singen wird! Das ist Teil der Aufmerksamkeits-Strategie des Verbandes. Wenn der Sport niemand interessiert, muss man auf andere Art und Weise auffallen. Raffiniert...

Im April wird GC Meister, das hat Mäx schon im Sommer vorausgesagt. Dies vor allem dank einem überragenden Nico Scalvinoni. Laut Mäx wird sich dieser exakt 110 Skorerpunkte schreiben lassen und damit die Krone des Topskorers und MVP holen. Emanuel Antener wird verlauten, dass er sich nun auch solch stämmige Beine wie Scalvinoni antrainieren werde. 

À apropos Köniz. Im Mai wird der BSC YB den Verein übernehmen! Dies aus einem Grund: Man will Marco Wölfli Einsatzzeit als Goalie geben. Da sich dieser bekanntlich die Achillessehne gerissen hat und nicht stehen kann, ist der Einsatz als Unihockey-Goalie naheliegend. Tomas Trnavsky und Fredi Bickel werden übrigens dicke Kumpels auf der Bank...

Mitte Sommer macht ein Verein aus dem Niemandsland der Unihockey-Schweiz auf sich aufmerksam: Der UC Yverdon verpflichtet nämlich Ales Zalesny, Olli Oilinki, Ueli Reinmann und die Gebrüder Mucha. Alle dürfen als Lehrer arbeiten und erhalten fürstliche Löhne. Man wolle das Feld von hinten aufrollen, heisst es aus der Romandie. Bei unihockey.ch freut man sich ab der Wechslerei: Silly Season 32.0 lässt grüssen... Zur gleichen Zeit gewinnt Antener den teaminternen Strong-Wädli-Contest. 

Im August verpflichtet Unihockey Mittelland Mike Müller als Teammanager. Man wolle das Image der grauen Maus verlieren, heisst es. Anspielungen auf Müllers Fernseh-Rolle als Bestatter finden die Verantwortlichen gar nicht lustig, man sei noch lange nicht tot...

Der FC Basel hat das Engagement von YB besorgt beobachtet. Man will am Rheinknie unbedingt die Vorreiterrolle behalten. Darum steigt Gigi Oeri bei Basel Regio ein! Als erstes wird gleich ein Whirlpool in der Garderobe installiert. Oeri freut sich auf das Aufstiegs-Bad mit den Spieler. Während die Klubbosse sich die Hände reiben, hält sich die Freude bei den Spieler ob dem ansehenden Bad mit der Investorin in Grenzen.

Im Oktober reist die Nationalmannschaft zum traditionellen Team-Building-Event nach Las Vegas. Der Verband trägt dieses Mal die Kosten. Als Bedingung muss sich Headcoach Nykky verpflichten, möglichst oft mit einem Paar Buben zu pokern.

Im Dezember wird die Schweiz zum ersten Mal Weltmeister! Ja wirklich! Entscheidenden Anteil daran wird das Duo Scalvinoni/Antener haben. In der Verlängerung des WM-Finals wird Antener dank seinen dicken Wädli ein Schuss von Martin Östholm blocken, Scalvinoni lancieren und dieser wird zum Weltmeister-Titel einschieben. Wirklich!

© http://www.nuf.uni-freiburg.de