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Saisonvorschau (2/3): Wiler verzweifelt am Material, Damien Brunner brilliert für die Jets

Von Mäx Niederhuser // Dienstag, 17. September 2013

Unser Unihockey-Experte beurteilt in kompetenter Art und Weise die Teams für die neue Saison. Letze Woche gab er die Plätze 9 bis 12 bekannt. Heute sind die Kandidaten von 8 bis 5 an der Reihe. Überraschungen sind vorprogrammiert...

Platz 8 – Wiler Ersigen
Etwas überraschend kann sich der Dominator der letzten Jahre nur kanpp für die Playoffs qualifizieren. Rosèn wird verzweifelt erklären, dass er das Tor ja schon treffen würde, aber wenn diese LEXX-Stöcke permanent brechen würden, könne er auch nichts machen. Zum Glück hat Wiler noch Tatu Väänänen, der darf bekanntlich Fat Pipe spielen. Mäx findet die Idee mit LEXX aber gut, schliesslich ist er Patriot und unterstützt das Schweizer Produkt nach Kräften. Einen herben Verlust erleidet man im Oberemmental in der Verteidigung. Nationalverteidiger Bichsel hat es am Eidgenössischen so gut gefallen, dass er die Shorts mit dem „Zwilch“ wechselt. Die Gründe sind offiziell nicht bekannt. Es wird aber gemunkelt,  dass die kürzeren Laufwege beim Schwingen ausschlaggebend waren...

Platz 7 – HC Rychenberg-Winterthur
Niederhauser weiss eigentlich nicht so recht, warum der HCR so weit vorne steht. Wahrscheinlich hat es damit zu tun, dass er den FC Winterthur mag. Dort hat einst Rainer Bieli seine Tore geschossen. Der Bieli, der in Aarau eine lebende Legende ist... Unihockeytechnisch sieht Niederhuser die Zürcher schwächer, weil sie Keeper Meier verloren haben und ihn durch einen Finnen ersetzten haben. (Finnen mag er nicht. Seine Frau Beatrix war vor ihm in einen Finnen verliebt, den Jari-Pekka, dieser blonde Schönling...). Immerhin hat der HCR drei andere Finnen verloren...

Platz 6 – Kloten-Bülach Jets
Der eindeutige Transfersieger. Wobei Mäx mit dieser Bezeichnung vorsichtig geworden ist. Schliesslich waren die Young Boys im Fussball in den letzten Jahren meistens Transfersieger, am Ende reichte aber nicht Mal für einen Blumentopf. Aber Mäx mag diesen Meier, den neuen Headcoach. Der liess zeitweise sogar Manndeckung spielen. Das gefällt ihm, die gute alte Manndeckung! Eigentlich fehlt nur noch der Libero... Was die wenigsten wissen, ist dass NHL-Stürmer Damian Brunner seit zwei Wochen bei den Zürcher Unterländern trainiert. Der gebürtige Klotener will unbedingt zu Hause spielen (und schon gar nicht im Nirgendwo von New Jersey), im Eishockey geht dies aus vertraglichen Gründen nicht. Die Grösse des Feldes kennt Brunner bereits, noch ist man sich aber nicht sicher, ob der die harte Gangart im Training gegen Haudegen Brandenberger prädestinieren kann. Dieser Brandenberger gefällt Mäx, der lässt sich nichts sagen und kann auch mal die Fäuste, oder mindestens die Handfläche sprechen lassen! Endlich einmal kein „Höseler“ unter den Unihockeyaner...

Platz 5 – Unihockey Mittelland
Der Geheimtipp von Mäx. Und der ist richtig geheim! Eigentlich stehen im Kader der Oltener nur noch 1.Liga- oder 2.Liga-Spieler. Aber Mäx kennt zwei Waffen, die ungeheuerlich einschlagen werden. Zum einen ist da der schlechteste gute Spieler der Schweiz, Adam Stegl. Mäx ist von seinen hervorragenden technischen Fähigkeiten überzeugt, Gerüchten zufolge soll er nun auch körperlich mithalten können. Und zum anderen ist dort der ehemalige schwedische Nationalspieler Olle Thorsell. Dieser ist offiziell nur Coach, soll aber wie wild am Comeback arbeiten, das Knie soll halten. Das Oltener Tagblatt spricht bereits vom Knie der Stadt, wie einst dem Knie der Nation von Skifahrer Primin Zurbiggen. Stegl als neuer Liga-Topskorer und Thorsell als Abwehrchef, das muss funktionieren. Vielleicht ist es bei Mäx auch nur der durchdrückende Lokalpatriotismus für das Mittelland, Aarau ist bekanntlich nur acht Minuten von Olten entfernt...

Quelle Bild: Solothurner Zeitung