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Blog: Gute Ideen sind wichtig

Von Jan Oehninger // Mittwoch, 08. Januar 2014

Allen Lesern ein frohes neues Jahr. Die iron Cats freuen sich schon sehr auf ein ereignisreiches Jahr, mit dem 8. internationalen Züri-Turnier (vom Club organisiert, mit 10 Teams) und den E-Hockey-Weltmeisterschaften in München stehen zwei grosse Events auf dem Programm. Es gibt aber noch viel mehr in der Agenda. 

Den Blog führen wir weiter mit dem oben genannten Titel. In der letzten Folge wurde die Rollstühle vorgestellt und beschrieben, nun geht’s um den letzten Schritt, bevors dann aufs Feld geht - das Spielmaterial. 

Es gibt im E-Hockey drei Spielertypen; Torhüter, T-Stick- und Handschlägerspieler. Torhüter und T-Sticks nutzen dasselbe Spielgerät, den Festschläger (siehe Fotos), die Handschlägerspieler benutzen einen meist angepassten Unihockey-Stock. Die Schläger sind meist gekürzt. So wird mit einer Hand der Rollstuhl gesteuert, mit der anderen der Schläger gehalten. Spieler, die weniger Kraft in der Hand haben, können den Schläger mittels einen angepassten Handschiene befestigen. Die Spieler mit Festschläger können diesen am Rollstuhl befestigen und sich somit total aufs Fahren konzentrieren. 

Mit dem Festschläger (häufig auch T-Stick genannt) ist es schwieriger am Ballspiel teilzunehmen, daher haben diese Spieler auch andere Aufgaben. Während es für die Handschläger nur eine Maximal-Länge und -Schaufelbiegung gibt, sind es beim T-Stick viele masse, die klar eingehalten werden müssen. Nebst festgelegter Länge, Breite, Höhe und Dicke darf der Schläger nur aus Kunststoff bestehen und nicht transparent sein. Je nach Konstruktion ist dieser aus einem Guss oder aus drei einzelnen Platten, die mit Metall zusammengeschraubt und befestigt werden dürfen. Auch hier gibt es natürlich guten oder schlechteren Kunststoff, je nachdem, was der Spieler bevorzugt. und auch hier gibt’s ein Feilschen darum und Testphasen, bis es passt. 

Gespielt wird der Sport mit normalem Unihockey-Ball und tieferen Banden, die wie die maximale erlaubte Spielhöhe genau 20 cm hoch sind. Daneben sind nur noch die Tore und der Torraum anders als im Unihockey - beides ist bildlich zu sehen. Der Torraum ist "Restricted Area" ausser für den Torhüter, mit- und Gegenspieler dürfen weder mit dem Stock noch den Rädern hinein. 

Mit all diesen Anpassungen kann das Spiel an einem Wettbewerb losgehen. daraus entsteht der schnelle Sport. Einen taktischen Einblick gibt’s zu einem späteren Zeitpunkt. der Rest ist dann Talent, Erfahrung und eben genannte taktische Raffinessen, die über sieg und Niederlage entscheiden. E-Hockey ist sehr facettenreich, dieser Artikel zeigt dies wieder auf.  

Schaut wieder rein in zwei Wochen, bis dann!