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Elch-Blog von Pascal Meier

Vom Tiefpunkt zurück zum Erfolg Von Pascal Meier // Donnerstag, 12. Februar 2015

Die Geschehnisse vom letzten Blog bis hin zu dem Zeitpunkt gerade jetzt, lässt sich ziemlich gut beschreiben mit: vom Tiefpunkt zurück zum Erfolg.

Die WM war wie alle wissen nicht nach unserem Wunsch verlaufen und mit der Auswechslung im Halbfinal nach nicht einmal 1. Drittel war dann für mich auch der tiefste Punkt erreicht. Mit einem etwas mulmigen Gefühl machte ich mich auf den Weg ins erste Mannschaftstraining mit den Vipers nach der WM. Ich machte mich auf doofe Sprüche gefasst, was jedoch ganz anders kam. Kein einziger dummer Spruch kam, nur aufbauende und nette Worte.

Da kam die ersehnte Weihnachtszeit gerade rechtzeitig um aus dem WM-Loch etwas herauszukommen und sich wieder für die Saison zu motivieren. Diese hatte es sich dann im Januar auch in sich. Mit 7 Spielen im Januar galt es für uns  möglichst viele Punkte zu sammeln um unser Ziel die Playoffs zu erreichen. Nach einer schmerzhaften Niederlage gegen Dalen bereits am Anfang, schlugen wir dann Linköping, Helsingborg und Pixbo. Danach setze es zwei Niederlagen gegen Mullsjö (nach Verlängerung) und Falun ab. Einmal mehr gegen Falun, das einzige Team gegen welches ich bisher nicht gewinnen konnte. Wobei wir immer näher kommen und das Spiel etwas aus der Hand gaben durch unnötige Ballverluste.

Und gerade jetzt bin ich auf dem Heimweg vom Auswärtsspiel gegen Mora (mit Bolliger & Riedi oder wie die Schweden gerne schreiben Bollinger & Reide) In einem etwas langweiligen oder besser gesagt tempolosen Spiel konnten wir uns am Schluss durchsetzen und drei weitere Punkte auf unser Konto schreiben lassen. Dieses Spiel hätten wir eigentlich bereits vor ein paar Wochen spielen sollen, allerdings hatte Sturm "Egon" etwas dagegen. Wir sassen am besagten Tag bereits mit gepackten Koffern im Car als dann die Meldung kam, dass es "wahnsinnig" sei (Carfahrer) bei diesen Schneemengen und dem starken Sturm zu fahren. Zudem wurde die zweithöchste Sturmmeldung rausgegeben. Was bedeutet hätte dass wir anstatt ca. 10 Stunden im Car locker das doppelte gehabt hätten, mal abgesehen von der sonstigen Gefahr.

Nichts mit Gefahr dafür aus der Sparte lustig gibt es einige Stories, eine ist oder war jedoch sehr amüsant, vor allem für mich. Wie bereits früher erwähnt, lieben die Schweden ihren Kaffee über alles und ohne geht einfach nicht. In unserer Garderobe haben wir natürlich eine Kaffeemaschine, eine Filter-Kaffeemaschine um genau zu sein. Nun vor einiger Zeit versuchte sich ein jüngerer unserer Mannschaft darin und er setzte statt Kaffeepulver einfach normale Bohnen samt Filter in die Kaffeemaschine. Was raus kam sah eher nach Ice-Tea aus. Es kam jedoch noch schlimmer, ein paar Wochen später wollte der selbe Spieler seine Schaufel mit dem Heissluft-Föhn in die korrekte Position bringen. Voller Elan und Tatendrang bemerkte er jedoch nicht, dass wenn der Föhn nicht gebraucht wurde, die heisse Luft direkt auf die Kaffeemaschine richtete und diese ganz langsam schmolz. Viel zu erkennen war am Ende von der Maschine nicht mehr, dass sah eher aus wie ein Würfel Plastik. Sein Kunstwerk durfte er anschliessend auch nach Hause nehmen, samt dem Ärger aller Mitspieler. J